Auf den Frosch gekommen

September 1st, 2013
 
Amphibienexkursion nach Jetzendorf/ Purrabach am 15. Juni 2013
 
Frösche sind Angela Graus Leidenschaft und sie gestand uns, dass sie sich erst vor wenigen Jahren offiziell dazu bekannt hat. Richtig gut geht es den Amphibien bei ihr. Vor allem den frei lebenden Tieren, die in ihrem Garten viele Verstecke unter Ästen finden und sich auch im ein oder anderen bewachsenem Gewässer erfrischen können.
 
Angela hat eine Erlaubnis einheimische Arten zu halten und zu züchten. Da gab es Gelbbauchunkenlarven und Laubfroschquappen zu bestaunen. Besonders beeindruckend war die Unke, welche sogar am helllichten Tag für uns sang.
 
Nach dem wir von Angela einen Überblick über die Arten bekommen hatten, schwangen wir uns gestärkt und erfrischt auf  unsere Radl, um die Amphibien auch in ihren natürlichen Biotopen aufzusuchen. Diese fanden wir zum Beispiel in einer nahe gelegenen Kiesgrube oder auch in kleinen ausgehobenen Pfützen im Erlenbruchwald am Purrabach. Neben einer Unke entdeckten wir dort auch vom Hochwasser herausgespülte Fische und eine Gelbrandkäferlarve. Die ursprünglich eigens angelegten Kleinstgewässer wurden durch das Hochwasser ausgeschwemmt, aber dennoch bekamen wir einen Eindruck davon, welche Umgebung die Gelbbauchunke bevorzugt. Auch der Biber unterstützt die Amphibienfreunde bei der Bildung naturnaher Biotope.
 
Text: Anette Wächter